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"Heiterer Tummelplatz des Geistes"
 
Ministerialbeauftragter Leitender Oberstudiendirektor Paul Lippert (links), 2. Bürgermeister Günter Koller (Zweiter von links) sowie Landrat Richard Reisinger (rechts) freuten sich über die Berufung von Studiendirektor Dieter Meyer (Zweiter von rechts) zum neuen Leiter des Gymnasiums.
Sulzbach-Rosenberg. (oy) Zu der vom Landrat prognostizierten "Glückwunsch-Attacke" für den neuen HCA-Schulleiter Dieter Meyer kam es dann doch nicht. Vielmehr freuten sich alle Gäste und Grußredner bei dessen Amtseinführung über eine in "hohem Maße kompetente Führungspersönlichkeit" an der Spitze des Gymnasiums. Mehrfache Angebote einer vertrauensvollen Zusammenarbeit unterstrichen die positive Art der Willkommensfeier.

Nach der Begrüßung durch Studiendirektor Helmut Schneider von der Schulleitung lag es an Ministerialbeauftragten für die Oberpfälzer Gymnasien, Paul Lippert, den Werdegang und die Qualifikation von Dieter Meyer schlaglichtartig zu skizzieren.

Höchstes Engagement

Der neue Schulleiter habe an seinen Wirkungsorten stets mit höchstem Engagement und mit hervorragenden Ergebnissen restlos überzeugt.

Lobend erwähnte der Vertreter des Kultusministeriums auch zahlreiche Fortbildungen, Funktionen in der Personalführung sowie "vorzügliche pädagogische, fachliche sowie organisatorische Fähigkeiten und die uneingeschränkte Eignung zur Leitung eines Gymnasiums". "Ich wünsche Ihnen, dass Sie in Ihrem noch neuen Amt nicht nur für lange Zeit den Zauber des Anfangs spüren, sondern dass die Faszination an der spannungsvollen Tätigkeit des Schulleiters stets erhalten bleibt", so Paul Lippert abschließend.
Das Schulorchester unter der Leitung von Oberstudienrätin Nicole Rösch setzte bei der Amtseinführung einen Glanzpunkt mit dem "Hallelujah" von Leonhard Cohen.
Freundliche Worte zur Amtseinführung des gebürtigen Nürnbergers Dieter Meyer kamen auch von Landrat Richard Reisinger, der feststellte, dass er sich mit dem Wechsel in die Oberpfalz "bewusst einem anderen Kulturkreis" ausgesetzt habe. Der Kreischef wüschte zudem Gottes Segen, starke Nerven und pädagogische Freude.

2. Bürgermeister Günter Koller gratulierte dem HCA-Chef im Namen von Bürgermeister Michael Göth und des Stadtrats zu seinem neuen verantwortungsvollen Amt in Sulzbach-Rosenberg. Zum besseren Kennenlernen bot er dem Schulleiter eine Stadtführung an.
Auszüge aus der "Wunschliste" der Schülermitverantwortung an den neuen Schulleiter, vorgetragen von Julia Meidenbauer: "Wir wünschen Ihnen bei Ihrer Arbeit eine Portion Kreativität und Ideenreichtum, denn diese sind Grundlagen, um gemeinsam mit uns zahlreiche Aktionen und Projekte (...) fortführen und vor allem weiter ausbauen zu können. Ebenso wichtig für einen Schulleiter ist - bei allen Innovationen - das Festhalten an Bewährtem, das gilt selbstverständlich auch bei der Zusammenarbeit mit der Schülermitverantwortung". (oy)
Elternbeiratsvorsitzender Dieter Rebhan reflektierte schon einmal die kurze Amtszeit Meyers seit Schuljahresbeginn, in der sich bereits eine gute vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt habe. "Der Elternbeirat will Sie tatkräftig zum Wohle unserer Kinder unterstützen", so Rebhan. Studienrätin Doris Schmidt-Hartmann wünschte sich als stellvertretende Personalratsvorsitzende ein gedeihliches Miteinander für die gesamte Schule. Als Gedankenstütze überreichte sie einen Kalender mit Porträts des Lehrerkollegiums.

In seinem Schlusswort dankte Dieter Meyer zunächst für alle guten Wünsche und ganz besonders den Musikgruppen des Gymnasiums, deren Palette vom Flötenstück bis zum selbstkomponierten Blues reichte, für die gelungenen klangvollen Einlagen.

Aus seiner eigenen Philosophie bekannte er, dass es im Gymnasium um die Vermittlung einer Allgemeinbildung in vertiefter Form gehe, die das menschliche Leben und die Gemeinschaft bereichere.

Keine Tretmühle

Nach Meyers Ansicht, der dazu einige namhafte Pädagogen zitierte, dürfe die Schule mit Noten und Prüfungen auch nicht zur Treibjagd verkommen. Außerdem sei die Schule keine Tretmühle, sondern ein heiterer Tummelplatz des Geistes.

(Artikel und Fotos: Royer, SRZ)
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