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Das HCA-Gymnasium - Hochburg der Börsenspieler
 
Echt "bearish" war die Stimmung bei der Eröffnungsveranstaltung des diesjährigen Planspiels Börse der Sparkassen, die am 24.09.2013 im Herzog-Christian-August-Gymnasium stattfand. Unsere Schule wurde von der Sparkasse Amberg-Sulzbach deswegen als Gastgeber für dieses Ereignis ausgewählt, weil in den letzten Jahren häufig Spielergruppen aus dem Gymnasium an der Blumenaustraße bei den Preisverleihungen kräftig abgeräumt hatten. Zuletzt waren Teams aus dem HCA-Gymnasium sogar deutschlandweit unter die besten drei Prozent aller sage und schreibe circa 160.000 Gruppen vorgestoßen.
So entschied das Team um Frau Kathrin Schmidt, bei der Sparkasse Amberg-Sulzbach für Unternehmenskommunikation und Marketing zuständig, in diesem Jahr den Startschuss für das Planspiel Börse in dessen "Hochburg" im Landkreis AS zu geben. Hierzu erschienen neben Frau Schmidt und zwei ihrer Mitarbeiter auch dreizehn Schüler aus den Jahrgangsstufen 10 bis 12, die - eingeteilt in drei Gruppen zwischen 4 und 8 Mitspielern - ab dem 01. Oktober ihr Glück mit dem Handeln von Aktien und anderen Wertpapieren versuchen wollen, sowie Schulleiter OStD Meyer und die beiden Wirtschaftslehrkräfte Herr Tuchbreiter und Herr Lommer.
Zunächst gab Frau Schmidt einen kurzen Rückblick in die Geschichte des Börsenspiels, welches in seinen Anfangsjahren noch recht umständlich mit auf Papierformularen geschriebenen Orders funktionierte, inzwischen aber längst bequem online gespielt werden kann und zum größten Schüler-Planspiel in Europa aufgestiegen ist. Eigenes Geld werden die drei Boygroups - weibliche Mitspielerinnen treten dieses Mal leider nicht an - an der Börse jedoch nicht riskieren, da nur mit virtuellem Spielgeld "gezockt" wird. Insgesamt 50.000 Euro Startkapital erhält jede Gruppe, um damit 10 Wochen lang zu versuchen, dieses durch Kursgewinne, Zinsen und Dividenden zu vermehren. Was dabei an Spielregeln zu beachten ist, erläuterte Sparkassen-Mitarbeiter Herr Friedl im Verlaufe der Eröffnungsveranstaltung. So muss jedes Team mindestens 3 Umsätze bis zum Ende der Spielzeit ausführen und darf pro Wertpapier nicht mehr als 20.000 Euro einsetzen. Damit wird auch eine der wichtigsten Lebensregeln für Börsianer augegriffen, wonach das eingesetzte Kapital immer auf mehrere Aktien bzw. Anlageformen gestreut werden soll. Im Anschluss an Herrn Friedls Vortrag erhielten die anwesenden Spieler ihre Unterlagen und Zugangsdaten, was von einigen sogleich ge-nutzt wurde, um sich per Smartphone auf der entsprechenden Webseite für den Börsenwettkampf anzumelden. Im Übrigen werden nicht nur Preise für das Erzielen der höchsten Kursgewinne insge-samt verliehen, sondern auch für Erfolge mit Aktien aus dem Segment nachhaltig wirtschaftender Unternehmen, zu deren Geschäftsstrategie auch die Beachtung von Umweltschutz und sozialverträglichen Arbeitsbedingungen gehört. Diesen Aspekt hob OStD Meyer bei seinen Grußworten an die Veranstaltungsteilnehmer besonders hervor, da durch die Förderung des Nachhaltigkeitsgedankens auch ein wichtiger erzieherischer Impuls gesetzt werden könne. Angesichts der momentan günstigen Stimmung an den Börsen und der guten allgemeinen Wirtschaftslage hierzulande bestehen jedenfalls in der diesjährigen Spielrunde beste Aussichten, satte Kursgewinne einzufahren und so auch die Aktie als Anlageform im öffentlichen Meinungsbild wieder aufzuwerten.

Ulrich Lommer
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