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Interesse zeigen, mitmachen, dabei sein: Die SMV des HCA im Gespräch
 
Um der Schülermitverantwortung (SMV) des HCA-Gymnasiums einer breiteren Masse vorzustellen, stellten sich die drei Schülersprecher den Fragen der Verbindungslehrer (VL) StR Voss (Unterstufe) und StR Trottmann (Mittelstufe). Erste Schülersprecherin ist die 16-jährige Julia Meidenbauer (JM) aus Sulzbach (10. Klasse). In dieser Jahrgangsstufe befindet sich auch der 16- jährige Stefan Pillhofer (SP), der in Büchelberg wohnt. Komplettiert wird das Trio durch den 15-jährigen Maximilian Peters (MP) aus Sulzbach (9. Klasse).
VL: Wer gehört neben euch noch zur SMV?

JM: Die SMV besteht noch aus drei Stellvertretern und einigen Freiwilligen aus den verschiedensten Jahrgangsstufen, die wir auf den Klassensprecherversammlungen angeworben haben. Auf dieser wurden wir auch zu Schülersprechern gewählt.

VL: Sollte es bestimmte Kriterien geben, nach denen die SMV-Kandidaten gewählt werden?

SP: Eigentlich schon. Wir geben der Klassensprecherversammlung Ratschläge, wer besonders geeignet sein könnte und sich sehr engagiert. Oft wird nämlich die Arbeit, die die SMV mit sich bringt, unterschätzt.

JM: Das wäre natürlich ein Kriterium. Jedoch ist die freie Wahl auch durchaus positiv. Oftmals wird man von Leuten überrascht. Gerade diejenigen, die vielleicht in der Schule nicht so stark sind, wachsen in der SMV-Arbeit über sich hinaus.

VL: Was hat euch dazu bewogen, der SMV beizutreten?

MP: Um für Leute da zu sein? , die Hilfe und Unterstützung brauchen. Und um etwas zu bewegen.

SP: Weil man die Möglichkeit hat, an der eigenen Schule etwas zu verändern.

JM: Es macht großen Spaß, gemeinschaftlich an einer Sache zu arbeiten. Und man lernt dabei natürlich auch Einiges. Die Veränderungen sind natürlich wichtig, wobei sich nicht immer alles so umsetzen lässt, wie man sich das zunächst vorgestellt hat.

VL: Inwiefern?

MP: Oft gibt es Hürden auf dem Weg, an die man vorher so nicht gedacht hatte. Man arbeitet einfach mit vielen Menschen zusammen, die alle unterschiedliche Vorstellungen von einer Sache haben. Oder manchmal fehlt auch einfach das nötige Geld.

VL: Gibt es bestimmte Jahrgangsstufen, mit denen ihr besonders häufig zusammenarbeitet?

SP: Viele der alten SMV-Generation sind mittlerweile in der 10. Klasse oder der Oberstufe. Zwar haben wir auch viele Unterstützer in der Mittelstufe, jedoch müssen wir dort noch mehr Interesse an der Arbeit der SMV wecken und diese Klassen im laufenden Schuljahr noch stärker miteinbeziehen. So bekommen diese Schüler auch die Gelegenheit, sich die Arbeit der SMV genauer anzusehen.

VL: Gibt es konkrete Projekte, die für das Schuljahr 2013/2014 anstehen?

MP: Die Valentinstagsaktion, der SMV-Tag und natürlich das Open Air.

JM: Und der Verkaufsstand am Elternabend und am Unterstufenfasching.

VL: Wie wart ihr denn mit dem Ablauf des letzten Open Airs zufrieden?

JM: Im Großen und Ganzen waren wir zufrieden. Vielleicht könnte man das Zeitmanagement noch etwas effektiver und die Aufräum- und Abbauarbeiten besser gestalten. Das letzte Mal haben wir noch um 17:00 Uhr zu dritt Tische geschleppt. Die Kommunikation zwischen allen Teilnehmern kann auch immer verbessert werden, wobei sich das schon positiv verändert hat.

VL: Im Lehrerkollegium wurde die Idee diskutiert, am Ende des Schuljahres einen oder zwei Projekttage durchzuführen. Was haltet ihr davon?

JM: Ich finde die Idee super, weil man auch mal mit anderen Schülern, mit denen man nicht in einer Klasse ist, zusammenarbeiten kann. Die Projekte, von denen ich bisher gehört habe, scheinen sehr interessant zu sein.

VL: Gibt es Wünsche, die ihr vielleicht noch äußern wollt?

JM: Es gibt Lehrer, mit denen man außerordentlich gut zusammenarbeiten kann. Für manche Lehrer ist die Arbeit mit der SMV aber noch recht negativ behaftet. Von denen würde man sich wünschen, dass sie sich mehr auf die SMV einlassen würden. Es werden aber zum Glück immer weniger, die so denken. Von den Schülern wünsche ich mir einfach: Interesse zeigen. Mitmachen. Dabei sein.

VL: Würdet ihr nochmal kandidieren?

SP: Ja klar, schon gerne. Ich bin nämlich ein verantwortungsvoller Mensch - wenn man mir Verantwortung gibt.

MP: Ja, auf jeden Fall.

JM: Nach diesem Jahr nicht mehr. Nach zwei Jahren als Schülersprecherin und insgesamt drei Jahren in der SMV, weiß ich, dass ich alles gegeben habe. Und der Zeitaufwand für die SMV ist oft sehr groß und die Zeit hat man in der Oberstufe eben nicht immer. Außerdem kann man so auch mal den Neuen die Gelegenheit geben, sich einzubringen.

VL: Vielen Dank für eure Zeit und euer Engagement.

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