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Bring the nations together: "A taste of different cultures” in Ungarn
 
Tag 1: Nach 12 Stunden unterwegs in Luft und auf Straßen kamen wir am 03.06.2014 an unserem Ziel Gyula an. Dort wurden wir von unseren Austauschpartnern und deren Familien herzlich in Empfang genommen. Den Abend verbrachten wir alle zu Hause, da wir von der Anreise sichtlich erschöpft waren. An diesem Abend wurden uns gute landestypische Gerichte serviert.

Tag 2: Erholt und mit guter Laune trafen wir uns am nächsten Tag mit allen Teilnehmern vor dem Rathaus, in dem uns der Bürgermeister herzlich begrüßte, willkommen hieß und allen kleine Willkommensgeschenke übergab. Danach machten wir uns gemeinsam zu Fuß auf den Weg zur Schule und hatten dabei die Möglichkeit, einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen. An der Schule angekommen, wurden wir mit traditionellen Tänzen und Liedern von den ungarischen Schülern freundlich begrüßt. Anschließend ging es nach einem reichhaltigen Mittagessen in eingeteilten Gruppen zur nachfolgenden Stadtrally, bei der man interessante und wichtige Gebäude der Stadt finden und dann dazu Fragen beantworten musste. Gegen 15:00 Uhr war das Programm vorbei und man hatte den Rest des Tages mit seinen Austauschpartnern zur freien Verfügung. Einige nutzten das gute Wetter, immer um die 30°, um z.B. Tretboot zu fahren oder eine besondere Lichtershow an einem Schloss zu betrachten.
Tag 3: Noch begeistert von den Eindrücken des letzten Tages trafen wir uns an der städtischen Burg von Gyula. Dort verkleideten wir uns zu Beginn alle mit alten und traditionellen Kostümen. Mit unseren Gewändern ging es dann für eine interessante Führung auf die Burg. Da dieser Programmpunkt nicht den ganzen Tag andauerte, hatten wir nachmittags Zeit, das zu Gyula gehörige Burgbad zu besuchen. Besonders gefallen hat uns der Aqua-Park, der aus Rutschen und einigen Spaßbecken bestand. Ein paar wagemutige Schüler trauten sich auch in das braune Heilwasserbecken. Andere nutzten den Nachmittag für eine entspannende Massage. Am Abend trafen sich einige Schüler in der Stadt, um Eis essen und spazieren zu gehen. Insgesamt war es ein gelungener Tag.
Tag 4: Schon früh auf den Beinen ging es in die 115km entfernte Stadt Szeged. Dort besuchten wir ein wunderschönes Freilandmuseum, das jedem sehr gefallen hat. Gestärkt mit der überraschend leckeren Truthahnsuppe und Pfannkuchen ging es in die Innenstadt von Szeged, in der wir ein wenig Zeit zur freien Verfügung hatten, die die meisten zum Shoppen nutzten. Danach ging es erschöpft und mit neuen Eindrücken wieder zurück nach Gyula. Den Abend nach diesem anstrengenden Tag verbrachten wir zu Hause bei unseren Gastfamilien.
Tag 5: Sichtlich traurig, da es der letzte Tag in Gyula war, trafen wir uns alle am Family Day in der Schule. Dort wurden viele verschiedene Stationen angeboten, z.B. Ketten machen, Volleyball und Tanzen. Als Alternative für diejenigen, die keinen Sport machen wollten, war ein Besuch der Innenstadt angesetzt, um Souvenirs für Freunde und Familien zu besorgen.
Nachdem wir uns ein Eis und Souvenirs gekauft hatten, machten wir eine kurze Pause an einem der vielen Brunnen in Gyula. Doch dies endete anders als geplant: Jugendliche aus Ungarn, mit denen wir uns angefreundet hatten, schlugen vor, eine Wasserschlacht am Brunnen zu machen. Diese wurde spontan IN den Brunnen verlegt. Eines der vielen Erlebnisse hier in Ungarn, die wir nie vergessen werden. Mit nasser Kleidung gingen wir zurück zur Schule und nutzten eines der vielen Angebote des Festes: die Hüpfburg.
Danach gingen wir zu dem für uns vorbereiteten Picknick mit traditionellem Essen, wie Gulasch und "Schlabutz".
Am Nachmittag wurden wir mit einer Bimmelbahn, die uns zum nahegelegenen Fluss brachte, überrascht. Dort wurde für uns eine Abschiedsparty organisiert. Sie begann mit einer wunderschönen Bootstour. Danach bekamen wir Tanzunterricht, bei dem wir mehrere ungarische Volkstänze lernten. Zum Abendessen wurde gegrillt und einige Teilnehmer erfreuten sich - trotz ihres etwas strengen Geruchs - an der "Gyula-Wurst", einer lokalen Spezialität. Nach dem Barbecue begann eine Party mit DJ, die wir alle dazu nutzten, um mit unseren neuen Freunden zu tanzen, bis wir wieder von der Bimmelbahn abgeholt wurden.
Am Abend bzw. am anderen Morgen hieß es dann schweren Herzens Abschied nehmen. Glücklich darüber, eine schöne Erfahrung gemacht zu haben, traten wir gegen 09:00 Uhr den Heimweg nach Deutschland an, nicht ohne vorher Nummern mit unseren neuen Freunden ausgetauscht zu haben.
Viszontlátásra, die SchülerInnen der Ungarn-Fahrt
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