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Biologie im Stadtpark
 
Am 3. Juni 2014 wurde für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8L die graue Theorie zur Praxis. Am Bienenlehrpfad des Bienenzuchtvereins Sulzbach - Rosenberg im Bürgerpark erfuhren Sie Interessantes über das Zusammenleben von vielen 1000 Bienen in einem Staat und das Hobby der Imkerei.
Mit vielen Geräten und Anschauungsmaterial ausgestattet erwarteten uns die Imker, vertreten durch 1. Vorsitzenden Helmut Heuberger, stellvertretenden Vorsitzenden und Kreisvorsitzenden des Imkerkreisverbandes Andreas Royer, dem Wildbienen- Experten und Jugendobmann Alexander Titz und dem Gesundheitswart Konrad Hubmann.
In drei Gruppen boten sie den Schülerinnen und Schülern eineinhalb Stunden lang anschaulich Informationen über ein faszinierendes Hobby:
"am Anfang hat man Bienen, dann haben einen die Bienen" (K. Hubmann).
Herr Heuberger stellte am Bienenschaukasten vor Ort die drei Kasten eines Staates vor, erklärte, wie eine Königin herangefüttert wird und man Bienen für die Zucht künstlich befruchtet. Mit Hilfe eines Befruchtungskastens, den Herr Hubmann vorstellte, verfolgten die 8.-Klässler die Entwicklung einer Biene vom Ei über die Made.
Daneben gaben uns Herr Heuberger und Herr Hubmann auch Tipps für die Ersthilfe bei einem Bienenstich.
Herr Royer nahm die Gymnasiasten mit auf eine kurzweilige Reise durch die Geschichte der Imkerei. Auch altertümliche Hilfsmittel wie z.B. der Lüneburger Stülper kamen zur Vorstellung.
Wie heute Honig und Wachs gewonnen wird und man eine Biene kennzeichnet, erfuhren die 8.Klässsler direkt an den Bienenstöcken.
Da immer mehr Wildbienen auf der roten Liste gefährdeter Tiere stehen, hat es sich der Verein neben der Imkerei auch zum Ziel gesetzt, einigen heimischen Arten, wie z.B. der Sandbiene, Unterschlupf zu bieten und sie wieder vermehrt hier anzusiedeln.
Die Bedeutung der Wildbienen für den Erhalt des biologischen Systems sowie die ihre Wichtigkeit als Bestäuber brachte uns Herr Titz am Wildbienenhotel sehr anschaulich nahe.

Bienen sind durch ihr fleißiges Bestäuben nicht nur für ca. 80% der Früchte im Garten verantwortlich, sondern liefern auch Honig und Wachs. So produziert ein Stock mit 60 000 Bienen pro Jahr rund ein Kilogramm edles Wachs.
Trotzdem übersteigt der volkswirtschaftliche Nutzen der Bestäubungsleistung den Wert der Honigproduktion um das zehnfache.

Vielen Dank an Herrn Heuberger, Herrn Royer, Herrn Titz und Herrn Hubmann für den lehrreichen Nachmittag.

StRin S. Merkl
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