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Weihnachtskonzert 2014
 
Am 17.12.2014 war es endlich wieder soweit. Die Schülerinnen und Schüler des HCA konnten endlich die Früchte ihrer Arbeit präsentieren. Fast 300 Besucher kamen zum diesjährigen Weihnachtskonzert in die Staatliche Berufsschule Amberg-Sulzbach.

Nach einer Begrüßung durch Schulleiter OStD Dieter Meyer zeigten die Schüler/innen voller Begeisterung, was sie seit September mit ihren Musiklehrern OStRin Stefanie Rösch und StR Jan Roidl in mühsamer und intensiver Probenarbeit einstudiert hatten. Das zweistündige Programm bot für jeden Besucher etwas, um sich in adventliche bzw. weihnachtliche Stimmung zu kommen und den Alltag endlich einmal beiseite zu schieben.
Eröffnet wurde das Konzert durch das beeindruckend vorgetragene „Canzon per sonar primi toni á 8“, ein doppelchöriges Werk der Venezianisches Mehrchörigkeit von Giovani Gabrieli.
Der Unterstufenchor präsentierte sich mit zwei Stücken, welche eine getragene bzw. traditionell alpenländische Atmosphäre verbreiteten. Wolfgang Dotzler (6. Klasse) steuerte zu „May the Lord send Angels“ von H.H. Jost-Naujoks ein tolles Solo bei bevor seine Schwester Martina Dotzler (5. Klasse) den Chor auf dem Hackbrett zu „Es wird scho glei dumpa begleitete“.

Der folgende Beitrag offenbarte, welch tolle musikalischen Talente das HCA zu bieten hat. Jonathan Schunk (7. Klasse) spielte zwei Sätze, „Un poco andantino“ und „Allegro“, aus der Sonate Nr. 3 D-Dur von J.M. Leclair. Der Vortrag beeindruckte die Zuhörer sehr, was neben dem reifen musikalischen Vortrag auch an den technischen Herausforderungen der Stückes lag. Begleitet wurde der das junge Geigentalent brilliant von seiner Mutter Kathrin Arzberger.
In diesem Jahr war aus dem Vokalensemble nahezu ein Oberstufenchor geworden. 17 Sängerinnen und Sänger standen auf der Bühne und sangen sich mit a cappella mit „Only You“, einem Hit der Flying Pickets aus den 80ern in die Ohren und Herzen der Zuhörer. Sabrina Hiltl bereicherte das traditionelle „Little Town of Bethlehem“ durch ihre wunderbare Solostimme, während sie der Chor in closes harmony Manier rhythmisch genau begleitete.
Ein weiterer beeindruckender Nachwuchskünstler, Maximilian Hauer (7. Klasse) veranlasste die Zuhörer zu Staunen. Er stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass er trotz seines jugendlichen Alters bereits L.V. Beethovens berühmte f-Moll Sonate, „Klaviersonate Op. 2, Nr.1 / 1. Satz“ zu bewältigen im Stande ist.

Groß aufgestellt war auch diesmal wieder das Orchester unter der Leitung von OStRin Stefanie Rösch. 40 Musiker, vollständige Blech- und Holzbläser, Streicher, Gitarren und Pianistinnen. Dieses stimmige und gut geleitete Ensemble zeigte auch gleich mit „In a Gentle Rain“ aus der „Wilson Suite“ von R.W. Smith, dass sie wunderbar aufeinander abgestimmt sind und einen bezaubernden Sound hervorzubringen im Stande sind. Daran schloss sich „An American Christmas Festival“ von S.L. Rosenhaus an.
An dieser Stelle durften endlich die Mitglieder des HCA-Chor die musikalisch vorgewärmte Bühne betreten. Auch hier sollte wie bei Orchester nicht nur Quantität, sondern auch besonders die Qualität die gespannten Zuhörer überzeugen. Die Sängerinnen und Sänger wiegten die Zuhörer zunächst mit dem „Irish Lullaby“ von A.R. Denny in die richtige Stimmung. Besonders die zwölf Männerstimmen sorgten für Erstaunen bei den Konzertbesuchern. Wie zuvor schon Sabrina Hiltl im Vokalensemble bezauberte hier Juliana Hünergardt die Zuhörer mit „Gänsehautstimme“. Ein Arrangement zu „Wonderul Dream“ von Melanie Thornton versetzte auch den letzten Weihnachtsstimmungsresistenten endgültig in die beseelte glückliche Stimmung die nur dieses Fest bewirken kann.
Der HCA Chor wurde vor dem großen Finale durch die Sängerinnen und Sänger des Unterstufenchores verstärkt. Zu diesem Zeitpunkt standen mit Chorleiter StR Jan Roidl und der glänzenden, einfühlsam, aber immer angemessen dezent begleitenden Pianistin Madeleine Siegert (10. Klasse) 65 musizierende Personen auf der Bühne. Im Wechsel der Chöre und zum Ende hin in Symbiose vorgetragenen „Look at the World“ des Komponisten John Rutter fanden die Chorbeiträge eindeutig ihren Höhepunkt.

Bevor die Big Band das Konzert beschloss folgte eine Ausdauer erfordernde und dem ausführenden Musik alles abverlangende Aufführung des talentierten Trompeters Tommes Rute. Er wagte sich, begleitet von Kathrin Arzberger, an das konditionell und technisch sehr anspruchsvolle Trompetenkonzert von A.G. Arutjunjan. Mit einer Spielzeit von ca. 17 Min. und einer kompromisslosen Durchhaltekraft zeigte er den Willen seinem Ziel das Trompetenspiel beruflich ausüben zu können eben durch die Bewältigung dieses Werkes einen großen Schritt näher gekommen zu sein.
Den großen traditionellen Abschluss des Konzertes markierte die Big Band des HCA unter der Leitung von OStRin Stefanie Rösch. Das Jazzensemble zeigte mit den beiden Stücken „Moondance“ von V. Morrison und „Fields of Gold“ von Sting, was alles in den Bereichen Dynamik, Rhythmik, Agogik und Ausdruck mit einem musikalisch hochwertigen Ensemble möglich ist. Von euphorisch über nachdenklich, tränendurchtränkt, glückselig, feierlich zu verklärt konnte der Zuhörer sich in Stimmungen treiben lassen und wurde mit einer fröhlich weihnachtlichen Zugabe in die Restadvents- und Weihnachtszeit entlassen.

Der Dank gilt zunächst einmal den Schülerinnen und Schülern. Die Begeisterung und die Hingabe mit welchen in den Ensembles musiziert wurde und wird beeindruckt jedesmal aufs Neue. Vielen herzlichen Dank für euren Einsatz und eure Bereitschaft etwas so tolles auf die Beine zu stellen.
Ein herzliches Dankeschön sei hier natürlich auch nochmals an die Schulleitung und alle Kolleginnen und Kollegen ausgesprochen. Ohne die Freistellung der beteiligten Schülerinnen und Schüler vom jeweiligen Unterricht in den letzten Tagen vor dem Konzert ist solch ein Ergebnis mitnichten zu produzieren.
Ein letztes wichtiges Danke sei dem Schulleiter der Berufsschule ....... und dem Hausmeister ..... selbiger ausgesprochen. Das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten und die Betreuung während der Generalproben ist keineswegs selbstverständlich und wurde mit großer Dankbarkeit von Schüler- und Lehrerseite angenommen.

(Herr Roidl)
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