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Besuch in der Diakonie
 
Wie feierte man früher die Konfirmation? Was mussten die Konfis lernen? Und welche Geschenke gab es damals?
Mit solchen Fragen machten sich die evangelischen Schülerinnen und Schüler der 7FL1 und der 7FL2 am Freitag, den 17.6.2015, auf den Weg in das Seniorenzentrum der Diakonie auf der Bühler Höhe. Die Einrichtungsleitung, Frau Fink, erklärte zunächst kurz die Aufgaben der Pfleger im Seniorenzentrum und führte die Klasse durch das Haus. Bevor es an die Interviews ging, zeigten die Schülerinnen und Schüler einigen Bewohnern ihr musikalisches Talent, indem sie „Heaven is a wonderful place“, „Ein Hoch auf uns“ und „Alle Vöglein sind schon da“ vorsangen. Die Senioren erzählten den Schülerinnen und Schülern von der Zeit, als sie so jung waren wie sie, und zeigten zum Teil auch Bilder von damals. „In der Nachkriegszeit war nicht an Geschenke oder Geld zu denken“, berichtet ein Bewohner. Es gab höchstens ein paar Sammeltassen und teilweise neue Kleidungsstücke. Die meisten Mädchen ließen sich für die Konfirmation ein schwarzes Kleid nähen. Ein paar konnten sich sogar noch an ihren Konfirmationsspruch erinnern: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ „Die Kirche gibt einen Trost in schweren Zeiten“, antwortete ein Bewohner auf die Frage, was ihm die Kirche bedeute. Auch wenn gerade hier die Antworten oft auseinandergingen, sind sich die Senioren doch mehrheitlich darin einig, dass die Kirche im Vergleich zu früher viel freundlicher und offener geworden ist. „Sie könnte noch offener und interaktiver sein“, finden die evangelischen Schülerinnen und Schüler der 7FL1 und 7FL2. Was sie wohl später, wenn sie alt sind, der Jugend einmal über ihre Konfirmationszeit erzählen können?

(Frau Bischoff)
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