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Wie geht Pfarrer? oder "Arbeitet ein Pfarrer nur Sonntags?"
 
Pfarrvikar Christian Preitschaft stand achten Klassen am HCA Rede und Antwort.
Sulzbach-Rosenberg.(mma) Ans Herzog-Christian-August-Gymnasium kam Pfarrvikar Christian Preitschaft aus Gebenbach. Auf Einladung von StRin Marianne Moosburger stand er im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts der Klasse 8 L und 8FL 2 gerne und unkompliziert Rede und Antwort.
Pfarrvikar Preitschaft erzählte von seinem eigenen Werdegang, der ihn aus Etsdorf bei Amberg zuerst eine Fliesenlegerlehre machen ließ. Nach dem allgemeinen Abitur in Fockenfeld studierte er Diplomtheologie in Regensburg und in Heilig Kreuz bei Wein. 2009 erhielt er seine Priesterweihe und kam nach seiner Kaplanszeit nach Gebenbach, wo er weitgehend selbständig Seelsorger dieser Pfarrgemeinde ist.
Die drei Weihestufen Diakon, Priester und Bischof stellte er detailliert vor und ging bereitwillig auf die vielen Fragen der Schüler ein. Auch mit Hilfe einer schriftlichen Information lernte man manch Neues über den Klerus, dessen unterschiedliche Aufgaben und die äußeren Kennzeichen.
Interessiert waren alle auch an den Tätigkeiten eines Seelsorgers. Pfarrvikar Preitschaft betonte, dass zentrale Aufgabe die möglichst tägliche Feier der Eucharistie sei und die Seelsorge in der Gemeinde. Hierfür stehe er sogar Tag und Nacht zur Verfügung. Besondere Gottesdienste wie Beerdigungen oder Andachten kämen nicht selten hinzu.
Die Sorge um die Kranken der Gemeinde mit Haus und Krankenhausbesuchen gehöre hier ebenfalls dazu. Viel Zeit nehme auch die Vorbereitung für die Sakramente ein, vom Predigtschreiben bis hin zu Taufgesprächen, Kommunion- und Firmvorbereitungen oder die Gespräche bei Krankensalbungen.
Neben einer umfangreichen Verwaltungstätigkeit, wie das Führen der Matrikelbücher, das Schreiben der Pfarrbriefe, das Annehmen der Messintentionen, gehöre auch die Begleitung der Jugendgruppen zu seinen Aufgaben.
Hinkommen kommen aber auch noch regelmäßige Sitzungen mit dem Pfarrgemeinderat, der Kirchenverwaltung, sowie manche Besuche bei Geburtstagen und bei Vereinen, um mit den Sorgen und Nöten in der Gemeinde vertraut zu werden.
Über den abschließenden Applaus und den Dank des Gymnasiums mit dem offiziellen Schlüsselanhänger freute sich der Pfarrvikar sehr.


(Frau Moosburger)

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