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Mathematikwettbewerb
 
Das P-Seminar Mathematik des Herzog-Christian-August-Gymnasiums hatte auch in diesem Jahr wieder die Aufgabe, einen Mathematikwettbewerb zu planen und durchzuführen. Dabei handelt es sich um eine aus drei Runden bestehende Veranstaltung, die die Teilnehmer zu logischem Denken und Teamfähigkeit spielend heranführt. Denn der erste Eindruck eines verstaubten Algebra- und Geometrie-Contests trügt – es geht weniger um die Mathematik, die im Unterricht behandelt wird, sondern darum, knifflige Aufgaben im Team durch logisches Denken und Knobeln zu lösen. Zum Beispiel diese:

1) Erwachsene
Wenn 90% aller Erwachsenen in ihrem Leben schon mal eine Zigarette geraucht haben, 87% schon mal
betrunken waren, 74% Rechtshänder sind und 50% größer als 1,70 m, auf wie viel Prozent aller Erwachsenen treffen dann alle vier Merkmale mit Sicherheit zu?
oder diese:

2) Erstklässler als Mathematiker
56784 = 4 11111 = 0 72348 = 3 88652 = 5 88811 = 6 75213 = 0 65465 = 3 62257 = ?
Tipp: Dieses Rätsel wurde Erstklässlern, Abiturienten, Studenten und Mathematikern vorgelegt. Während die Mathematiker stundenlang an der Lösung tüftelten hatten die Erstklässler bereits nach wenigen Minuten das Rätsel gelöst. Welche Zahl wird gesucht?

StD Frank Fiedler führte den Mathematikwettbewerb vor fast 10 Jahren ein. Dieser erfreut sich jedes Jahr vor allem bei Schülern der Unterstufe großer Beliebtheit. Er gliedert sich in drei Runden:
Bei der ersten werden Aufgaben zu Hause gelöst, die letzten beiden Runden werden in der Schule unter Aufsicht von Schülern des Seminars bearbeitet.
Mitmachen kann jeder Schüler, in Gruppen oder alleine. Bereits mit einer bearbeiteten Aufgabe kann man mitmachen und hat die Chance einen von zahlreichen Preisen zu gewinnen. Diese Preise konnten nur durch die großzügigen Spenden der Firmen und Gewerbetreibenden der Stadt Sulzbach-Rosenberg realisiert werden. Dafür bedankt sich das P-Seminar nochmals recht herzlich.

Die Sieger der jeweiligen Gruppen, nach Jahrgangsstufen gegliedert:

Gruppe A (5. und 6. Jahrgangsstufe):
1. Michelle Welsch, Violetta Palagin, Isabella Reiterer (6C) &"8232;2. Christoph Greiner (5A)
3. Lea Hüther (5C), Larissa Hartmann (5B), Angelika Miller (6B)

Gruppe B (7. und 8. Jahrgangsstufe):&"8232;1. Dominik Brunner (8FL2) &"8232;2. Benjamin Blos, Tobias Kredler (8L)
3. Kilian Guttenberger, Felix Dietrich (8L)

Gruppe C (9. und 10. Jahrgangsstufe):
1. Uli Utz (9F), Phillip Herbst, Tobias Weiß (9L)
2. Alexander Feuchtmeyer, Tobias Hermann (9L)
3. Eva-Marie Kolb, Robin Laurer (10L1)

Lösung der Aufgaben (s. o.):
1) 10 % = 100 % - 90 % haben noch keine Zigarette geraucht, 13 % waren noch nie betrunken, 26 % sind nicht Rechtshänder und 50 % sind nicht größer als 1,70 m.&"8232;Addiert man diese Werte, erhält man 99 %, d. h. höchstens 99 % der Personen fehlt mindestens eine der 4 Eigenschaften. Folglich hat mindestens 1 % aller Personen alle dieser Eigenschaften.

2) Es geht darum die umschlossenen Flächen („Kringel“) der Zahl zu zählen. Die Ziffern 1,2,3,5,7 haben keinen, die Ziffern 4,6,9,0 haben einen und die 8 hat zwei Kringel. Somit kommt man auf: 62257 = 1


Sebastian Brandl, Q11

(Herr Fiedler)
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