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Auf den Spuren des Judentums in Sulzbach-Rosenberg - Synagogenbesuch der Q11
 
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts der 11. Jahrgangsstufe besuchten die Kurse 1g1 und 1g2 mit ihrer Lehrerin StRefin Kristina Kerres am Mittwoch, 28. Oktober 2015, die ehemalige Synagoge in Sulzbach-Rosenberg, da das jüdische Leben in der Frühen Neuzeit Thema des ersten Halbjahres ist.

Vor Ort wurden die Schülerinnen und Schüler vom Leiter des Stadtarchivs, Herrn Johannes Hartmann, über das Gebäude und seine Entstehungsgeschichte im Allgemeinen sowie über das Leben der Juden in Sulzbach-Rosenberg im Besonderen informiert - beginnend unter Herzog Christian August bis hin zum Ende der jüdischen Gemeinde während der nationalsozialistischen Unrechtsherrschaft.

Jeweils im Wechsel hierzu präsentierten die Schüler in Kleingruppen Kurzreferate. Diese erstreckten sich inhaltlich von den Lebensbedingungen der Juden in Mittelalter und Früher Neuzeit und dem Ghetto als Lebensraum über die Sonderstellung sogenannter Hofjuden bis hin zum Einstellungswandel der Aufklärung. Zudem wurden die Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation überschritten und Vergleich mit anderen europäischen Ländern, wie Frankreich oder Spanien, und deren Programmatik in Bezug auf Juden gezogen.

Insgesamt konnten die Jugendlichen auf diese Weise ein facettenreiches Bild jüdischen Lebens und auch Leidens gewinnen, wobei Sulzbach als positiver Gegenpol die sonstigen Gegebenheiten in der Frühen Neuzeit überstrahlt.
Zum Abschluss der Lehrwanderung gab es außer-dem Gelegenheit, sich mit den Ausstellungsstücken und den einzelnen Hörstationen näher auseinanderzusetzen.
An dieser Stelle möchte ich mich hierbei sehr herzlich - sowohl für das große Engagement von Herrn Hartmann als auch die aktive Mitgestaltung der Exkursion durch die Schülerinnen und Schüler - bedanken.
(StRefin Kristina Kerres)
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