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Schüler des HCA-Gymnasiums entwickeln Android-Apps in Kooperation mit der OTH Regensburg
 
Schüler des HCA-Gymnasiums und des Siemens-Gymnasiums entwickelten im Rahmen von W-Seminaren eigene Android-Apps und präsentierten die Ergebnisse an der Fakultät Informatik und Mathematik (IM) der OTH Regensburg.
Die Bedienung mobiler Geräte ist inzwischen ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens. Die Fähigkeit, eigene Apps selbst zu entwickeln, haben jedoch nur wenige. Im Rahmen der W-Seminare Informatik des HCA-Gymnasiums Sulzbach-Rosenberg und des Siemens-Gymnasiums Regensburg mit ihren Seminarbetreuern StD Frank Fiedler und StR Jörn Schrader, widmeten sich Schüler der Oberstufe dieser anspruchsvollen Aufgabe. Dabei wurden sie von ihrem gemeinsamen Kooperationspartner, der OTH Regensburg unterstützt.
Bereits mit Beginn der Planungsphase der App-Projekte arbeiteten beide Seminare eng mit der Fakultät Informatik und Mathematik der OTH Regensburg zusammen. Prof. Dr. Jobst und Prof. Dr. Kucera, die beide selbst Lehrveranstaltungen zu diesem Themenbereich anbieten, sowie Prof. Dr. Skornia als MINT-Beauftragter der Fakultät standen als Ansprechpartner und Themenpaten für das gesamte Projekt zur Verfügung. Dreimal hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit die OTH zu besuchen. Beim ersten Besuch wurden sie im Rahmen einer „Installationssession“ in das Thema eingeführt und mit einer Entwicklungsumgebung für die App-Programmierung vertraut gemacht. An diesem Termin stand die praktische Arbeit am Rechner, unterstützt von Mitarbeitern, Tutoren und Studierenden der Fakultät, im Vordergrund. Beim zweiten Besuch lud Herr Prof. Dr. Kucera die Schüler zur Abschlusspräsentation seiner Studierenden in den Kurs „Entwicklung von Applikationen für Smartphones“ ein. Jetzt im Dezember konnten die Schüler an der OTH Regensburg ihre gerade fertiggestellten Produkte im Rahmen einer Messe präsentieren.
Dabei nahmen die Themenpaten die einzelnen Apps genau unter die Lupe. Angeschaut wurde nicht nur die präsentierte Oberfläche, auch Zeitaufwand und Programmierroutinen wurden hinterfragt. Thematisch waren die vorgestellten Apps sehr unterschiedlich und vielfältig. So haben die Schülerinnen und Schüler im Game-Bereich gearbeitet und klassische „Jump and Run“- Spiele entwickelt oder den Affen Jim Panse auf die Suche nach der „heiligen Banane“ gehen lassen. Gezeigt wurden u.a. auch ein Barcode-Scanner mit Produktverwaltung, eine Tourismus-App mit zugesagter Einsatzoption in der Gemeinde Birgland sowie klassische Walk- and Bike-Apps und vieles mehr.
Beim Abschlussgespräch lobte Herr Prof. Dr. Kucera die tollen Einzelergebnisse und zeigte sich begeistert, „wie viel im Rahmen eines solchen Seminars möglich ist“. Er freute sich über das besondere Engagement, das viele der Schüler nachweislich in ihre Projekte investiert haben, und insbesondere über die immer wieder gehörte Aussage, „auch nach dem offiziellen Seminarabschluss am eigenen Projekt weiter arbeiten zu wollen“.

Abschließend lobte Herr Prof. Dr. Jobst noch einmal die gute Zusammenarbeit bei diesem Kooperationsprojekt und das große Engagement aller Beteiligten.

Auch die beiden Lehrer sind stolz auf die beeindruckenden Leistungen ihrer Schüler, die oft bezüglich des Anspruchsniveaus und des benötigten Zeitaufwandes weit über die üblichen Anforderungen einer Seminararbeit hinausgingen.
Auf Grund dieser äußerst positiven Erfahrungen sollen Schülerinnen und Schüler im Rahmen von P- und W-Seminaren auch weiterhin die Gelegenheit erhalten, in Verbindung mit laufenden Projekten an der Fakultät IM, eigene Apps in Kooperation mit der OTH Regensburg zu entwickeln.

(Herr Fiedler)
CMS-Version 3.4.4 - Webdesign-Gruppe des HCA und Herr Schraml
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