Zurück
So schlau wie Albert Einstein!
 
Unter diesem Motto stand der diesjährige Mathematikwettbewerb des Herzog- Christian- August Gymnasiums. Seit dreizehn Jahren ist dieser Wettbewerb eine der vielen Attraktionen, welche das HCA Gymnasium zu bieten hat. Allein dieses Jahr nahmen 134 Nachwuchs-Einsteins am Wettbewerb teil. Alle gaben ihr Bestes und viele erzielten herausragende Ergebnisse.
Doch der Weg war nicht einfach. In drei kniffeligen Runden mussten die Teilnehmer viel Engagement zeigen und ordentlich Gehirnschmalz investieren. Zunächst mussten die Schülerinnen und Schüler fünf mathematische Rätselaufgaben zuhause lösen. Die Teilnahme an der ersten Runde war auch das Ticket für die zwei folgenden Runden. Diese fanden im Mai und im Juni in der Schule statt. Zwei Stunden hatten die 46 teilnehmenden Gruppen jeweils Zeit, um sieben logische Mathepuzzle zu bearbeiten. Organisiert und betreut wurde das Ganze von den erfahrenen Schüler des P-Seminars unter der Leitung von StD Frank Fiedler.
Natürlich müssen der Fairness wegen, verschiedene Altersgruppen unterschiedlich schwere Aufgaben lösen. Deshalb wurden die Teilnehmer in drei unterschiedliche Gruppen unterteilt. Die fünften und sechsten Klassen konkurrierten in der Gruppe A. In Gruppe B traten die Klassenstufen sieben und acht gegeneinander an und die Gruppe C bestand aus Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen.
In der 3. Runde zum Beispiel gestellt wurde, mussten sich die Schüler unter anderem mit dem folgenden Problem auseinandersetzen:
6. BC Ich bin der Papst? - 1 = 2?
Betrachten wir die Gleichung 1+2=3. Beschreibt man die Zahlen mit den Variablen a = 1, b = 2 und c = 3, folgt: a + b = c. Multipliziert man beide Seiten dieser Gleichung mit (a b), erhält man (a + b) * (a b) = c * (a b).
Ausmultiplizieren der Produkte ergibt: a² b² = a * c b * c. Durch Umstellen kann man die Gleichung auch so darstellen: a² a *c = b² b * c.
Addiert man auf beiden Seiten a * b, folgt: a² + a * b a * c = b² + a * b b * c und durch Ausklammern von a auf der linken und b auf der rechten Seite: a * (a + b c) = b * (a + b c)
Teilt man nun beide Seiten durch (a + b c), folgt a = b, also ergibt sich mit a = 1 und b = 2: 1=2
Der Papst und ich sind 2 Personen, doch 2 = 1! Daraus folgt, dass der Papst und ich eine Person sind. Bin ich der Papst?

Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen! P-Seminar
Belohnt wurde der Fleiß der vielen Mini-Einsteins dann im Rahmen einer festlichen Siegerehrung. Das Organisationsteam hatte eifrig Spenden im Landkreis um Spenden gebeten und die örtlichen Unternehmen und Geschäfte zeigten sich außerordentlich großzügig.
Die Sieger der jeweiligen Gruppen, nach Jahrgangsstufen gegliedert:
Gruppe A (5. und 6. Jahrgangsstufe):
1. Die Einsteinchens (Lea Hüttner, Julia Sperber)
2. Julian Hauer
3. Sara Rösch
Gruppe B (7. und 8. Jahrgangsstufe)
1. The Skeletons (Ben Hartmann, Sven Thümmler, Jonas Schmidt, Eric Waldherr)
2. Die pinken Karotten (Saskia Berendes, Sophia Pürner, Selina Koziel, Anna-Lena Schmidt, Emma Sollner)
3. Mirijam Weber
Gruppe C (9. und 10. Jahrgangsstufe):
1. Tobedo (Benjamin Bloß, Dominik Brunner, Tobias Kredler)
2. Die Skiller (Philipp Herbst, Uli Utz, Dominik Herl, Tobias Weiß)
3. Delicious Brain (Patrick Neiswirth, Bastian Freisinger, Luis Rester, Tim Hausmann)

Natürlich haben Sie schon die Lösung der obigen Aufgabe parat. Falls nicht ist sie unten noch einmal aufgeführt:
Lösung:
Der Schritt, bei dem man durch (a + b - c) teilt, darf nicht durchgeführt werden.
a + b c = 0, da a = 1, b = 2 und c = 3 ist. Bekanntlich darf durch die Zahl 0 nicht geteilt werden.

(Herr Fiedler)
CMS-Version 3.4.4 - Webdesign-Gruppe des HCA und Herr Schraml
Valid HTML 4.01 Transitional   CSS ist valide!