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Projekttag zum jüdischen Leben in Sulzbach-Rosenberg
 
Am 5.10.2016 führte das P-Seminar „Museumspädagogik für die Synagoge Sulzbach“ einen Projekttag zum jüdischen Leben in Sulzbach-Rosenberg durch. Dazu besuchten drei neunte Klassen des Kepler-Gymnasiums aus Weiden die Synagoge und den jüdischen Friedhof. Die Teilnehmer des Seminars übernahmen mit selbst erstellten museumspädagogischen Materialien die thematische Gestaltung der Exkursion.
Die Materialien und Konzepte wurden im Einzelnen von Johannes Brunner, Florian Hofmann, Johannes Horst, Jannik Huber, Lisa Kölbel, Fabian Lehner, Matthias Reif, Leon Schön, Tizian Trettenbach , Daniel Tscherwenko und Kathrin Ullmann erarbeitet.
Zur Durchführung wurden die Schüler aus Weiden in fünf Gruppen eingeteilt, die jeweils fünf Stationen absolvieren durften. Im Einzelnen bestanden diese Gruppenaktivitäten aus folgenden Punkten:
In zwei Gruppen mussten die Neuntklässlern von den Seminarteilnehmern erstellte Audio-Stationen aufsuchen, die an markanten Punkten der Synagoge auf Tablet-PCs platziert wurden. Zu den Aufnahmen wurden schriftlich Fragen beantwortet, die am Ende zusammen besprochen wurden.
Eine weitere Station beschäftigte sich mit der Architektur der Synagoge. Das von den Seminarteilnehmern erstellte Quiz beinhaltete Fragen zu baulichen Besonderheiten und zur Baugeschichte. Hierbei mussten neben Gebäudeteilen und Einrichtungsgegenständen auch Teile der Dauerausstellung ausgewertet werden.
Eine weitere Gruppe erarbeitete eine interaktive Online-Karte zu Spuren des jüdischen Lebens im Nahbereich um die Synagoge herum. Nach einer kurzen Einführung durch die Leiter suchten die Schüler nach den eingetragenen Punkten in der Stadt und fotografierten ehemals jüdischen Einrichtungen und Wohnhäuser und erfuhren dabei einiges zur Geschichte der ehemaligen Gemeinde Sulzbach.
Eine letzte Station bestand im Besuch des jüdischen Friedhofs durch die verschiedenen Gruppen. Nach der Fahrt mit dem Bus dorthin gab es eine durch Seminarteilnehmer entworfene aktivierende Führung durch diese Einrichtung, die jüdische Begräbnistraditionen wie die Geschichte des Friedhofes beinhaltete, dabei wurden auch dunkle Seiten wie wiederholte Schändungen thematisiert.
Am frühen Nachmittag kehrten die Schüler aus Weiden mit vielen Eindrücken aus der Herzogstadt zurück. Die erstellten museumspädagogischen Materialien stehen für weitere Besuche von Schulklasse des Gedenk- und Begegnungszentrums zur Verfügung.

(Herr Birner)
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