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Informatik
Schüler des HCA-Gymnasiums beim Informatik-BIBER erfolgreich
Der Informatik-BIBER ist ein bundesweiter Wettbewerb, bei dem Schüler aller Jahrgangsstufen ihre Auffassungsgabe und ihr analytisches Denken bei mehreren Online-Aufgaben mehr ...
2017/18 (09.03.2018)
W-Seminar Informatik Physical-Computing
Physical Computing bezeichnet Anwendungen der Informatik, die in direkter Verbindung mit ihrer physikalischen Umwelt stehen. Es werden Systeme betrachtet, die ihre eigene Umgebung durch mehr ...
2017/18 (28.11.2017)
ARDUINO - Robotik für Einsteiger
Am Projekttag 2016 konnten ihn bereits einige interessierte Schülerinnen und Schüler kennen lernen: den ARDUINO. Mit dieser open-source Entwicklungsplatine können ohne viel mehr ...
2016/17 (05.10.2016)
Schüler des HCA-Gymnasiums entwickeln Android-Apps in Kooperation mit der OTH Regensburg
Schüler des HCA-Gymnasiums und des Siemens-Gymnasiums entwickelten im Rahmen von W-Seminaren eigene Android-Apps und präsentierten die Ergebnisse an der Fakultät Informatik mehr ...
2015/16 (23.12.2015)

Was ist Informatik?

Definition des Informatik-Dudens: "Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Übertragung von Informationen."

Warum Informatik als Schulfach?

Während die Physik sich unter anderem mit dem Begriff Energie auseinandersetzt, die Chemie die Wissenschaft der Stoffe und die Biologie die der belebten Natur ist, beschäftigt sich die Informatik mit Information. Information ist ein Begriff, der in der Informationsgesellschaft nicht nur einen zentralen Stellenwert besitzt, sondern auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt. Ein kritisch distanzierter und mündiger Umgang mit der alltäglichen Informationsflut erfordert die Kenntnis von allgemeinen Ordnungsprinzipien von Information. Also sind Informatikkenntnisse ein wichtiger Teil der Allgemeinbildung.

Häufige Missverständnisse

Das Fach Informatik bedeutet nicht nur Beschäftigung mit dem Personal Computer. Know-How der Informatik steckt zum Beispiel in Fahrzeugen aller Art, Warenhäusern mit ihren Daten über Produkte und Preise, medizinischen Geräten, Produktionsanlagen, Haushaltsgeräten, Telekommunikationsgeräten usw.
Es geht weniger um die Bedienung von Informatiksystemen, sondern um das Verständnis über ihren prinzipiellen Aufbau und die Fähigkeit, einfache Systeme selbst zu entwickeln (z.B. Programmierung einer einfachen Robotersteuerung). Dabei erwerben die Schüler selbstverständlich auch Bedienfertigkeiten, die aber nicht zentraler Gegenstand des Unterrichts sind. Ein passender Vergleich: "Der Unterschied zwischen Informatik und reiner Bedienung entspricht etwa dem zwischen Kochen und Essen. Jemand, der viel und gut isst, ist nicht automatisch ein guter Koch."
Der Informatikunterricht ist auch kein reiner Programmierkurs, der den Umgang mit einer speziellen Programmierumgebung (z. B. Turbo-Pascal, Delphi) detailliert vermittelt.
Ein Informatiker arbeitet nicht nur am Rechner. Softwareentwicklung beispielsweise besteht aus mehreren Phasen, wobei die Eingabe des Programmcodes in den Rechner nach sorgfältiger Planung und Modellierung nicht der wesentliche Teil der Arbeit ist. Dies gilt auch für den Informatikunterricht.

Der Informatik-Lehrplan am Gymnasium

6. Jahrgangsstufe

(1 Wochenstunde als Teilgebiet von Natur und Technik)
Informationsdarstellung (Grafik, Textdokumente, Präsentationen)
Hierarchische Informationsstrukturen (Dateien, Ordner)

7. Jahrgangsstufe

(1 Wochenstunde als Teilgebiet von Natur und Technik)
vernetzte Informationsstrukturen, Informationsaustausch (Internet, E-Mail)
Beschreibung von Abläufen durch Algorithmen

9. Jahrgangsstufe

(2 Wochenstunden; nur am naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium)
Funktionen und Datenflüsse, Tabellenkalkulation
Datenmodellierung und Datenbanken

10. Jahrgangsstufe

(2 Wochenstunden; nur am naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium)
Beschreibung von Abläufen, Zustandsdiagramme
Objektorientierte Modellierung und objektorientierte Programmierung

11. und 12. Jahrgangsstufe

(Wahlfach an Stelle von Physik, Chemie oder Biologie; nur nach Besuch des naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasiums)
Rekursive Datenstrukturen: Listen und Bäume
Softwaretechnik
Formale Sprachen
Kommunikation und Synchronisation von Prozessen
Funktionsweise eines Rechners

Datenbanken als Beispiel eines Unterrichtsgegenstandes:

(9. Jahrgangsstufe)

Datenbanken sind in Supermärkten, Bilbiotheken, Versandhäusern, bei der Verwaltung der eigenen Bild- und Tonträger usw. Betandteil unseres Lebens. Ein Schüler, der das Funktionsprinzip einer einfachen Datenbank im Informatikunterricht kennengelernt hat (Zum Beispiel bei der Modellierung und Erstellung einer Datenbank für eine Schülerbiliothek) versteht auch den prinzipellen Aufbau größerer Datenbanken wie z. B. einer Suchmaschine oder ebay.

So erstellen Schüler eine Datenbank im Unterricht:
Präsentation zum Thema Datenbanken (pdf-Datei)
CMS-Version 3.4.4 - Webdesign-Gruppe des HCA und Herr Schraml
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